Die diesjährigen Festspiele eröffnen mit der Premiere von Richard Wagners »Das Rheingold«. In der Neuinszeniereung von Kirill Serebrennikov wird Christian Gerhaher sein Rollendebüt als Wotan geben.
Als Residenzorchester kehren die Berliner Philharmoniker mit Chefdirigent Kirill Petrenko zu den Osterfestspielen zurück. Die Musikerinnen und Musiker werden neben der Oper auch in Chor-, Orchester- und Kammerkonzerten zu erleben sein. Für die Osterfestspiele Salzburg und die Berliner Philharmoniker bedeutet das Heimkehr und Neuanfang zugleich: Denn erstmals seit 2012 musizieren die Berliner Philharmoniker wieder zu Ostern in Salzburg - in jener Stadt, in der Herbert von Karajan 1967 als Chefdirigent des Berliner Spitzenorchesters das Festival gründete.
Kirill Petrenko leitet zweimal Gustav Mahlers monumentale Achte Symphonie, auch als »Symphonie der Tausend« bekannt. Mit acht Solistinnen und Solisten, drei Chören und riesig besetztem Orchester geht Mahler hier über alles bisher Dagewesene hinaus. Dazu verbindet Mahler in einer gesteigerten Form zwei musikalische Genres, die Symphonie und das Oratorium.
Joseph Haydns Oratorium »Die Schöpfung« wird im Rahmen des Chorkonzert I zweimal auf der Bühne des Großen Festspielhauses zu erleben sein. Unter dem Dirigat von Daniel Harding werden die Sopranistin Hanna-Elisabeth Müller, der Tenor Andrew Staples, der Bariton Konstantin Krimmel und der Chor des Bayerischen Rundfunks die Schöpfungsgeschichte interpretieren.
Hector Berlioz' »Symphonie fantastique« steht im Mittelpunkt der beiden Orchesterkonzerte unter der Leitung von Tugan Sokhiev. Am ersten Termin erklingt dazu das Doppelkonzert von Johannes Brahms mit Solisten der Berliner Philharmoniker, im zweiten Programm spielt die Geigerin Janine Jansen das erste Violinkonzert von Max Bruch.
Eine weitere musikalische Tradition kehrt zu den Osterfestspielen zurück: das reichhaltige Kammermusik-Angebot. Unter dem programmatischen Schwerpunkt Gegensätze und Kontroversen spielen Mitglieder der Berliner Philharmoniker in zwei intimen Spielstätten, dem Saal des Mozarteums und dem Solitär. Darüber hinaus stehen Late-Night-Formate in der Szene Salzburg auf dem Programm, die Musik von Wagner, Mozart, Schostakowitsch oder Schönberg präsentieren.
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