Da sind die Berge ein optimales Ziel für all jene, die atemberaubende...
Thermen sind in der Winterzeit Hotspots im wahrsten Sinn des Wortes. Denn nicht alle zieht es in der Kälte auf die Skipisten und für jene, die warmes Wasser lieben, ist Slowenien ein guter Tipp. Denn heilende Wasser und Thermen in verschiedenster Ausrichtung und für unterschiedliche Indikationen gibt es genügend. Insgesamt 87 Quellen bieten Angebote für fast alles. Wir haben im Zuge einer Pressereise zwei Thermen erkundet und haben rasch gemerkt, dass das Niveau ein hohes und die Angebote weitreichend sind.
Los geht’s!
Starten wir mit der Therme Vivat in Prekmurje. Klein, aber fein, ist die Therme ein echter Geheimtipp, denn sie ist ansprechend gestaltet, hat viele kleine Ecken zum Entspannen und eine überschaubare Größe, was sehr angenehm ist und lange Fußwege erspart. Wirklich groß ist dann der Außenbereich, der nicht nur ein olympisches Becken hat, sondern auch eines mit einmaligem schwarzen Thermalwasser. Auch das angeschlossene Hotel ist empfehlenswert. https://vivat.si/de/
Gut für’s Kreuz!
Weiter geht es zur Therme Olimia in Podcertrek, deren Heilwasser auf die Rehabilitation der Wirbelsäule ausgerichtet ist. Die Ausrichtung zielt unter anderem auf Selfness und dafür gibt es ausreichend Angebote. Zusätzlich zu den Physiotherapeuten, Masseuren und Ärzten. Hier kann eine Kur genauso gemacht werden, wie einfach nur ein entspannter Tag und genau diesen haben wir uns gegönnt. Viel schwimmen, und das erfreulicherweise auch im Winter draußen, die Seele baumeln lassen. Im Sommer öffnet dann noch zusätzlich der Aquapark. Nicht umsonst wird diese Therme immer wieder als beste Therme Sloweniens gewählt. Echt gut ist auch die Küche, die bei einem sehr großen Buffet keine Wünsche offen lässt -Heimisches, Klassisches und auch Internationales. https://www.terme-olimia.com/de
Schloss & Kloster
Wenn man schon dort ist, sollte man unbedingt auch das Kloster Olimia, sowie das Schloss Podcertrek besichtigen. Letzteres wird gerade renoviert, aber die Terrasse kann benützt werden und der Blick von dort über Slowenien und Kroatien ist genial. Und gleich „ums Eck“ ist auch Österreich, wie uns die Reiseführerin erklärt und zeigt.
Wirklich beeindruckend ist das Kloster. Dieses Minoritenkloster, entstanden aus einer Burg, samt der prächtigen, barocken Kirche der Mariä Himmelfahrt, ist ein optischer Hingucker, und wenn, so wie bei uns, auch noch die Sonne herunterstrahlt, dann fühlt man sich fast dem Himmel ein bisschen näher. Ein echtes Juwel ist die alte Klosterapotheke mit Fresken, ein Erbe der Pauliner, die früher im Kloster Olimje lebten. Pater Josef führte uns nicht nur durch die Kirche, sondern ließ uns eintauchen, in die Geheimnisse der alten Kräuterapotheke. 200 Heilkräuter wachsen im eigenen Kräutergarten, werden verarbeitet und können dann in Form von Salben, Tinkturen und Cremen auch gekauft werden. Was ratsam ist, denn kaum jemand weiß besser Bescheid über die Heilkräfte der Natur, als die Mönche.
Schloss Podčetrtek: https://www.visitpodcetrtek.com/zanimivosti/grad-pod%C4%8Detrtek:
Minoritenkloster Olimje: https://www.olimje.net/index.php/de/
Ein Abstecher nach Celje
Bevor es wieder zurück in die Heimat ging, hatten wir noch Gelegenheit, die Stadt Celje zu besichtigen, die ebenfalls eine Burg ihr eigen nennt. Eine, die das Zuhause der mächtigsten slowenischen Herrscherdynastie war. Wir begnügten uns allerdings mit einem ausführlichen Stadtrundgang, der vorbei an alten Häusern und einer langen Geschichte führte. Schließlich musste noch einiges an Köstlichkeiten eingekauft werden, allem voran die klassische Mehlspeise Potica, ohne die man nicht heimfahren sollte. Dazwischen noch ein Abstecher zum Markt, der zwar um diese Jahreszeit logischerweise eher bescheiden bestückt war, aber was dann dort angeboten wurde, war frisch und einladend präsentiert.
Der Abschluss war ein geniales Mittagessen im Lalu Bistro Celje, dem aber die Bezeichnung Bistro nicht gerecht wird. Denn was dort geboten wird, ist Küche auf höchstem Niveau und zwar sowohl hinsichtlich Qualität und außergewöhnlichen Kreationen, als auch was die Optik betrifft. Mit viel Fingerspitzengefühl und spannenden Kombinationen kamen tolle Gerichte auf den Tisch. Der Ideenreichtum zeigte sich nicht nur bei den Gerichten, sondern auch bei der Einrichtung: Sternenhimmel und vor allem die Bestecklade. Ja, Sie lesen richtig: Jeder Gast hat eine eigene Bestecklade, die sich im Tisch versteckt. Genial von der Idee, und super praktisch. https://www.lalu.si/, https://www.visitcelje.eu/de/
Gesund & entspannend
Was ist unser Fazit? Sloweniens Thermen können es allemal mit unseren eigenen aufnehmen und wer dort hinfährt, tut nicht nur seiner Gesundheit etwas Gutes, sondern lernt auch eine neue Gegend kennen. Denn rund um die beiden Thermen, die wir besucht hatten, gibt es jede Menge Freizeitangebote. Zum Abschluss noch eine nicht unwesentliche Info: In beiden Thermen wird deutsch gesprochen, man kann also der Masseurin oder auch dem Physiotherapeuten seine Wünsche problemlos mitteilen.
NEU
Therme Snovik – neues Kneipp-Naturhotel
Nahe der Therme Snovik – es handelt sich übrigens um das höchstgelegene Thermalbad Sloweniens –, eröffnet 2026 das „NaturHotel”. Umgeben von den KamnikSavinja Alpen und ausgedehnten Wäldern macht es seinem Namen alle Ehre. In ruhiger, naturnaher Umgebung wird basierend auf den Erkenntnissen von Sebastian Kneipp ein ganzheitliches Gesundheitsprogramm geboten und umgesetzt.
www.terme-snovik.si/de
Terme Banovci – neues Boutiquehotel eröffnet
Eingebettet in die sanfte Hügellandschaft zwischen Mur und Drau eignet sich die Therme Banovci besonders gut zur Entspannung und Regeneration. Mit der Inbetriebnahme des neuen „Hotel Narcisa” wird das bestehende Angebot nun entscheidend aufgewertet. Gästen steht ab Frühjahr 2026 ein modernes 4-Sterne-Haus zur Verfügung, das Komfort und Eleganz mit regionaler Gemütlichkeit verbindet.
www.terme-banovci.si/de/
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