Gute, alte Sommerfrische

Und zwar neu interpretiert in Oberösterreich und da vor allem im Salzkammergut. Denn hier liegt eigentlich der Ursprung der Sommerfrische und in immer heißer werdenden Sommern ist sie gefragter denn je. Was eine Zeitlang "Old school" war, ist jetzt mega "in". Die Kaiserfamilie etablierte die Sommerfrische in Bad Ischl, Gustav Klimt verlegte seinen Lebens- und Arbeitsmittelpunkt im Sommer an den Attersee und ebendort komponierte auch Gustav Mahler. Während es Johannes Brahms an den den Wolfgangsee zog. 

Berge oder Seen?
Natürlich beides, denn Oberösterreich kann dort wie da mit vielen Möglichkeiten aufwarten.  Erholung ist genauso möglich, wie Aktivitäten setzen, Badesee oder Berg, Kunst oder Kultur und über allem darüber spannt sich der Bogen der Kulinarik: Regional, authentisch, saisonal und köstlich. 

Schneller, höher, weiter auf dem Rad?
Keineswegs, in der Natur Oberösterreichs zählt die Erlebnisqualität: Beim Gravelbiken im „Velorama“ die Kraft der eigenen Waden mit dem Mühlviertler Granit messen. In der Abenteuerwelten der Donauregion Oberösterreich Kindheitsträume in den Himmel wachsen lassen. Bei der Salzkammergut Mountainbike Trophy den Ritt „einmal in die Hölle und zurück“ wagen. Im 360° Alpenland, mitten im Nationalpark Kalkalpen, den längsten Tunnelradweg Oberösterreichs entdecken. Erfahren, dass in Linz das einzige Velodrom Österreichs steht und Mountainbike-Trails in unmittelbarer Stadtnähe entdecken. Den schnellsten Radweg von Wels hinaus ins Grüne finden. Oder auf der „Entdeckerradtour“ im Quellenviertel ganz unbeschwert zwischen „drent“ und „herent“ über die bayerische Grenze wechseln.
www.oberoesterreich.at/echtjetzt 

Immer wieder Salzkammergut
Zwischen 76 Seen im Herzen Österreichs liegt das Salzkammergut – eine einzigartige Seen-Berge-Region, die sich bundesländerübergreifend zwischen Salzburg und Oberösterreich erstreckt. Geprägt von kristallklaren Seen, alpiner Landschaft und gelebter Tradition steht sie für ein besondere Lebensgefühl. 
Über Jahrtausende hinweg hat das Salz eine ganze Region verbunden. Das Salzkammergut verdankt dem „weißen Gold“ nicht nur seinen Namen, sondern auch seinen Wohlstand, seine Kultur und seine Geschichte – Spuren davon sind bis heute in der gesamten Region sichtbar. Im Inneren Salzkammergut, rund um Hallstatt, nahm diese Geschichte ihren Anfang. Seit mehr als 7.500 Jahren fördern Menschen hier das kostbare Salz aus dem Berg – und begründeten damit eines der ältesten Salzabbaugebiete der Welt. Die Salzwelten Hallstatt setzen die Geschichte des Salzabbaus in Szene: bei einer Fahrt mit der Grubenbahn, am unterirdischen Salzsee und auf einer der längsten Holzrutschen Europas.
Derzeit be?nden sich die Salzwelten Hallstatt in einer Phase umfassender Erneuerung, Herzstück ist die künftig modernste Standseilbahn Europas. 

615 Kilometer Naturerlebnis 
Der BergeSeen eTrail im Salzkammergut eröffnet eine besondere Möglichkeit, eine der bekanntesten Landschaftsregionen Österreichs aktiv zu erkunden. Die mehrtägige eMountainbike-Tour führt in zehn Etappen über rund 615 Kilometer und etwa 14.000 Höhenmeter. Die Route führt durch eine abwechslungsreiche Naturkulisse mit Seen, Almen und markanten Berglandschaften. Damit zählt der Trail nicht zu den kürzesten Angeboten für eMTB-Fans, bietet jedoch zahlreiche landschaftliche Höhepunkte. Die Etappen sind so angelegt, dass sowohl ambitionierte Freizeitsportler als auch Genussradler die Region in ihrem eigenen Tempo entdecken können.
www.salzkammergut.at 

Nachhaltiges Reisen im Mühlviertel
Das Mühlviertel zeigt, wie bewusstes Reisen aussehen kann. Im Norden Oberösterreichs verbindet die Region aktive Naturerlebnisse mit ruhigen Wegen, weiten Panoramen und einer Kulinarik, die ihre Herkunft spürbar macht. Sanfte Hügel, stille Wälder, markante Granitformationen, klare Flüsse und Ausblicke bis nach Südböhmen prägen einen Naturraum, der bewegt und zur Ruhe bringt. Besonders gut lässt sich das auf zwei Rädern erleben. Mit Velorama Mühlviertel positioniert sich die Region als attraktives Revier für Gravel- und Rennradfahrer, die abwechslungsreiche Touren abseits bekannter Routen suchen. 108 Touren, rund 9.000 Kilometer und mehr als 160.000 Höhenmeter stehen zur Verfügung – vom sportlichen Trainingstag bis zur genussvollen Ausfahrt. 
Auch zu Fuß entfaltet das Mühlviertel seinen besonderen Reiz. Die sanften Hügel, Wälder, Flüsse und Ausblicke schaffen ideale Bedingungen für alle, die Natur bewusst erleben möchten. Sieben Weitwander- und Pilgerwege erschließen die Region auf entschleunigende Weise. 
Kulinarisch setzt das Mühlviertel auf Qualität, Herkunft und Handwerk. Unter dem Titel „Mühlviertler Hoch.Genuss“ rückt die Region jene Stärke in den Mittelpunkt, die aus regionaler Wertschöpfung entsteht. Viele Produkte stammen direkt aus der Umgebung, werden vor Ort verarbeitet und in enger Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft, Handwerk und Gastronomie auf den Teller gebracht. 
Wie eng Genuss und Herkunft zusammengehören, zeigt auch die Bierkultur. Das Mühlviertel zählt zu den bedeutendsten Hopfenanbaugebieten Österreichs und blickt auf eine lange Brautradition zurück. Handwerklich gebraute Biere, regionale Käsespezialitäten, Kräuterprodukte, Destillate und weitere Erzeugnisse prägen eine Genusslandschaft mit Charakter. 
www.muehlviertel.at

Donauregion Oberösterreich
Auch die Donauregion zwischen Flüssen, Hügelland und sanften Ebenen hat ihren besonderen Reiz. Kaum ein Radweg hat Europas Radurlaub so geprägt wie der Donauradweg. Und die Donauregion Oberösterreich denkt den Klassiker weiter: mit buchbaren Radurlauben, genussvollen Zwischenstopps bei den „Kostbarkeiten & Köstlichkeiten“-Partnern sowie 15 E-Bike-Genusstouren ins Hügelland. 
Wer den Donauradweg verlässt, entdeckt das sanfte Hügelland der Donauregion neu. Die E-Bike-Genusstouren führen durch kleine Orte, vorbei an Mostheurigen, regionalen Genussbetrieben und aussichtsreichen Plätzen mit herrlichen Blicken über Fluss- und Hügellandschaften. 
www.donauregion.at 

Stadterlebnis
Bekanntermaßen besteht Oberösterreich nicht nur aus Landschaften, sondern hat auch interessante Städte anzubieten. Allen voran Linz, das mit Echtheit punktet. Keine  künstlichen Attraktionen, kein Themenpark, kein perfekt inszenierter Spot. Stattdessen eine echte Stadt, die lebt – mit Ecken, Alltag, Charakter. 
In Linz gibt es nicht den touristischen Teil und die Geheimtipps der Bewohner. Man sitzt nicht in der Touri-Bar, sondern dort, wo Einheimische ihren Kaffee trinken, mittags essen, abends bleiben. Das macht es so leicht, anzukommen. Linz fühlt sich nicht wie eine Kulisse an. Eher wie eine Stadt, die einen nicht andauernd daran erinnert, dass man zu Besuch ist. 
Hier treffen Kunst, Kultur und Industrie aufeinander – nicht als Gegensätze, sondern als Ergänzung. 
Linz hat kurze Wege. Da ist vieles zu Fuß erreichbar. Für alle, die lieber noch schneller ans Ziel kommen wollen, ist das Fahrrad die perfekte Wahl. Oder wenn der Weg das Ziel ist. Weil Radfahren doch auch schön sein kann. Und actionreich. Am Donauradweg am Fluss, auf den Mountainbike-Trails am Pfenningberg oder einfach die Landstraße entlang auf der Suche nach dem nächsten Gastgarten. 
Viel Kultur, Natur und Überraschungen warten darauf, entdeckt zu werden. Darum: Take a risk, visit Linz. Nicht als Mutprobe. Eher als freundliche Erinnerung: Manchmal reicht ein Schritt weg von der üblichen Route, um unerwartete Momente zu erleben.
www.linztourismus.at 

Der nächste Städtetrip geht nach Wels, und da auf den historischen Stadtplatz. Hier trifft mediterranes Flair auf Geschichte, lebendige Plätze auf besondere Sommermomente. Damit man nichts versäumt, ist die Bucketlist mit fünf Tipp der beste Wegweise: 
* Das Flair des Welser Stadtplatzes genießen: Der historische Stadtplatz verbindet Geschichte mit Gegenwart.
* Kulturgeschichte im Stift Kremsmünster entdecken: Wenige Kilometer von Wels entfernt liegt das beeindruckendsten Stift Kremsmünster mit barocker Architektur, historischen Sammlungen und dem Mathematischen Turm.
* Durch die Welser Shoppingmeile flanieren: Die Innenstadt lädt zum gemütlichen Bummeln in regionalen Geschäften und traditionellen Betrieben ein.  
* Die Region mit dem Rad entdecken: Die Landschaft rund um Wels bietet gut ausgebaute Wege entlang der Traun und durch die Region.
* Wiedersehen im Winter: Die letzte Bucket bleibt offen – für einen Besuch in der Welser Weihnachtswelt mit Lichtern, Musik und Adventstimmung. Denn ganz aktuelle wurde Wels vom Christmas Cities Netzur Europäischen Weihnachts-Hauptstadt 2026 gekürt.

Gartenzeit in Wels, könnte man sagen: Denn der neu angelegte kunstvolle Volksgarten vereint Kunst, Kultur und Kulinarik. Der fließende Traungarten mit neu zugänglichem Ufer wird zum Ort für Bewegung und Begegnung, im romantischen Burggarten trifft historische Tiefe auf moderne Inszenierung. Der Reinberg wird zum sagenhaften Waldgarten und der ideenreiche Stadtgarten mit dem historischen Zwinger wird zum Gartenlabor. 
www.wels.at/tourismus  

Das Quellenviertel - die Balance-Destination im Westen OÖ
Die Vitalwelt Bad Schallerbach, s’Innviertel, das Entdeckerviertel und der Hausruckwald verschmelzen zu einer gemeinsamen Destination: dem Quellenviertel. „Quellenviertel” ist mehr als ein Name – es ist ein Versprechen. Es verweist auf die heilkräftigen Thermal- und Mineralquellen, die das Land seit Jahrhunderten prägen, auf Ursprung, Lebendigkeit und Inspiration. Wasser, Moore, Wälder und sanfte Hügel formen eine Landschaft, die Gäste entschleunigt, belebt, Kraft schenkt.
Ein weitläufiges Netz an Wander- und Radwegen verbindet Wälder, Naturräume und historisch geprägte Ortschaften. Ergänzt wird dieses Angebot durch die Bewegungs-Arena Innviertel mit mehr als 1.000 beschilderten Wanderkilometern sowie durch die neue Entdecker-Radtour. 
Mit der Eurotherme Bad Schallerbach und dem Spa Resort Geinberg befinden sich zwei der bedeutendsten Thermen- und Gesundheitsstandorte Oberösterreichs in der Region. Von actionreicher Wasserwelt über großzügige Saunalandschaften bis hin zu exklusiven Wellnessbereichen und privaten Rückzugsorten spannt sich der Bogen. Naturräume wie das Europareservat Unterer Inn und das Ibmer Moor bieten Möglichkeiten zur Naturbeobachtung. 
Und natürlich die Innviertler Knödel. Kaum woanders gibt es so eine Vielzahl unterschiedlicher Knödel wie hier. Süß oder pikant, gekocht oder gebacken. Zudem arbeiten landwirtschaftliche Betriebe, Direktvermarkter und Gastronomiebetriebe eng zusammen.
www.quellenviertel.at

360° Alpenland
Last, but not least, wäre da noch das 360° Alpenland, das von allem ein bisschen hat. Das Urlaubserlebnis in den 30 Gemeinden reicht vom längsten Klettersteig Österreichs auf den Großen Priel in Hinterstoder mit 900 Metern Höhenunterschied, über die wohltuende Jodsole-Quelle in Bad Hall für Erholungssuchende bis hin zu geschichtsträchtigen Städten für Kulturinteressierte wie Steyr oder Kirchdorf an der Krems. 
Alpin wird es am Prielschutzhaus auf 1.420 Metern – zu Füßen der Wahrzeichen des Toten Gebirges, dem Großen Priel mit dem markanten roten Gipfelkreuz zum einen und der, von vielen liebevoll als Matterhorn Österreichs bezeichneten, markanten Spitzmauer zum anderen.
Hier zeigt sich: Nicht der Gipfel ist das Ziel, sondern der Weg dorthin – und oft ist es auch die Hütte, die in Erinnerung bleibt.
www.360alpenland.com 
 

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