Zumindest in Salzburg, denn dieses Eindrucks kann man sich nicht...
Zumindest in Salzburg, denn dieses Eindrucks kann man sich nicht erwehren, wenn man durch die Stadt spaziert. Mozart-Geburtshaus, Mozart-Wohnhaus und dann natürlich das Mozarteum, Spielstätte musikalischer Darbietungen auf höchstem Niveau. Heuer, im Jahr 2026, feiert die Stadt ihren berühmten Sohn anlässlich seines 270. Geburtstages in besonderer Weise! Wieso eigentlich zum 270sten? Das ist doch eher ein ungewöhnliches Jubiläum – das aber ganz leicht erklärt ist. Denn zeitgleich schaut die Mozartwoche auf 70 Jahre Bestehen zurück und das gemeinsam ist nun wahrlich ein Grund zum Feiern.
Der standesgemäße Start des Jubiläums erfolgte mit der alljährlichen Mozart-Woche Ende Jänner, die anlässlich des Geburtstages von Wolfgang Amade Mozart am 27. Jänner den großen Musiker in den Mittelpunkt stellt. Intendant Rolando Villazon krönte die diesjährige Woche mit einer Neuinszenierung der Zauberflöte, von der man nur hoffen kann, dass sie ihren Weg hinaus aus Salzburg auch in andere Städte findet. Denn diese Inszenierung, aus der Sicht von Mozarts letzten Lebenstagen, ist so außergewöhnlich, dass es schade wäre, wäre sie nun schon wieder vorbei.
Mozart all over
Die Mozartwoche mag vorbei sein, die Mozart-Angebote noch lange nicht. Denn Mozart lebt in Salzburg immer, das ganze Jahr über. Da wäre zum Beispiel das Marionetten-Theater, in dem auch regelmäßig die Zauberflöte zur Aufführung gelangt. Das nächste Mal wieder am 27. Februar.
Oder die Ausstellung im Museum der Moderne (Rupertinum): Im Bann der Zauberflöte, zeigen Slevogt, Kokoschka und Hutter – von Huene ihre Sicht auf die Zauberflöte. Die Ausstellung geht noch bis Juni 2026. www.museumdermoderne.at
Dass sich das Mozarteum mit seinem Namensgeber immer wieder verbindet, ist selbstverständlich. Von Familienführungen über „Orgel zu Mittag“ bis hin natürlich zu vielen Konzerten wird Mozart in diesem Haus gehuldigt.
Aber natürlich nicht nur hier, sondern zum Beispiel auch bei den Schlosskonzerten im Schloss Mirabell und selbstredend natürlich im Haus für Mozart im Festpielareal.
Geburts- und Wohnhaus des Wunderkindes
Wie nähert man sich Mozart am besten? Wohl so, dass man in seinem Geburtshaus beginnt, in dem die Familie Mozart 26 Jahre lebte und das heute in Form eines Museums höchst interessante Einblicke in das Familienleben und den Werdegang Mozarts bietet. Weiter geht es dann zu Mozarts Wohnhaus, das sich bald als gesellschaftlicher Treffpunkt etablierte. Mozart lebte hier bis zu seinem Umzug nach Wien 1780 Und dorthin wollte er unbedingt – nicht nur, weil die Tatsache, in Diensten des Fürsterzbischofs zu stehen, nicht Mozarts Ansinnen war, sondern vor allem auch deshalb, weil er Opern komponieren wollte. Und dafür war nur Wien das richtige Pflaster. Dass er dort richtig war, zeigen seine Erfolge, allem voran die Zauberflöte. Bis heute die weltweit meistgespielte Oper, war sie bereits bei ihrer Erstaufführung am 30.9.1791 ein Erfolg. Messbar unter anderem an Mozarts Ausspruch: „Am meisten gefreut hat mich die Stille“, was damit zu erklären ist, dass es damals üblich war, während der Aufführungen zu essen, zu trinken und… zu tratschen!
Der Mensch Mozart
Mozart war ein durchaus lebensfreudiger Mensch. Feiern, essen, trinken und auch kegeln gehörten zu seinem Alltag, was er sich auch leisten konnte. Etwas, das in der damaligen Zeit nicht bei allen Künstlern so war. Vielleicht lässt sich mit Mozarts kulinarischen Vorlieben auch die Tatsache der Mozartkugel erklären, die seit ungefährt1890 alle Naschkatzen erfreut. Erst kürzlich wurde ein Kontroverse, wer denn nun die Original-Mozartkugel erfunden hätte, zugunsten der von Paul Fürst, Konditor der gleichnamigen Konditorei, beigelegt. Wie wohl diese Variante der Mozartkugel äußerst fein schmeckt, ist es durchaus angeraten, auch die Erzeugnisse anderer Hersteller zu verkosten. Einmal mit mehr Marzipan, einmal mit weniger – ganz wie es beliebt.
Apropos essen: Wer Salzburg auf den Spuren Mozarts besucht, sollte sich auch ein Mozart-Dinner gönnen. Ein exzellenter Tipp dafür ist das Stiftskulinarium St. Peter, das im Rahmen eines Mozart Dinner Concert Kunst und Kulinarik verbindet. Im stilvollen Barocksaal wird bei Mozart-Klängen ein Drei-Gänge Gala-Dinner serviert.
https://www.stpeter.at/mozart-dinner-salzburg/
Salzburg Card
Die Salzburg-Card für 24/48/72 Stunden ermöglicht nicht nur freie oder ermäßigte Eintritte zu zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Stadt, sondern auch freie Fahrt auf allen öffentlichen Verkehrsmitteln.
Ach ja: Eine Stadtführung auf Mozarts Spuren ist auch noch eine gute Gelegenheit, sich dem Genie zu nähern. Diese wird das nächste Mal wieder am 27. März 2026 unter dem Titel „Mit Mozart durch Salzburg“ angeboten. Zwischenstopp zum Mozartkugel-Verkosten mit Sicherheit inkludiert.
Und noch ein Tipp: Die Sonderausstellung „Kosmos Zauberflöte“ in Mozarts-Wohnhaus mit den Schwerpunkten „Mozarts Zauberflöte“ und „Freimaurerei zur Zeit Mozarts“. Noch bis 7.4.26.
Tipp: Pop Up Yoga – Mozart Edition
Yoga trifft auf Mozart-Livemusik im DomQuartier: Im Jahr des 270. Geburtstags von Wolfgang Amadé Mozart widmen wir unser Yoga Special im DomQuartier ganz ihm und seinem Werk. In den Prunkräumen der Residenz, ist Mozarts Gegenwart bis heute spürbar.
Yoga Session am Herk ulesbrunnen beim DomQuartier(75 Minuten)
Termine: 01. Mär 2026/07. Juni/20. Sep 2026/29. Nov 2026, jeweils um 09:30 Uhr
https://www.domquartier.at/
Alle Infos zum Mozart-Schwerpunkt gibt’s unter https://www.salzburg.info/de/salzburg/mozartstadt
Mozartwoche 2027: erste Highlights
Die Mozartwoche 2027 wirft bereits ihre Schatten voraus: Von 21. – 31. Jänner 2027 wird es in Salzburg wieder heißen: „Alles Mozart“! Unter anderem wird Così fan tutte in einer Starbesetzung auf dem Programm stehen und die Wiener Philharmoniker werden dreimal vor Ort sein.
SAVE THE DATE: Die nächste Mozartwoche findet vom 21. bis 31. Jänner 2027 statt. Das gesamte Programm wird Mitte Mai veröffentlicht.
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