Mehr als Meer

Friaul Julisch Venetien ist für uns Österreicher eine beliebte Destination. Relaxen am Strand, Pizza & Pasta genießen, die Weingegenden im Hinterland erkunden. All das ist bekannt und beliebt. Tatsächlich hat die Region aber noch deutlich mehr zu bieten, als gemeinhin bekannt ist, und vor allem den meisten badenden Sommerurlaubern verborgen bleibt. 
Da wäre einmal Grado, das für seine Altstadt bekannt ist und wo man gerne auch in der Vor- und Nachsaison hinfährt. Die Basilica di Sant Eufemia ist den meisten auch bekannt, ebenso das Shopping-Erlebnis. Was vielleicht weniger bekannt ist, das ist die Therme und eben die hat eine umfassende Renovierung erhalten. 

Thermen für die kühle Jahreszeit
Im Dezember wurden die neuen Meereswasser-Thermen von Grado nach großen Renovierungsarbeiten und einer vollständigen denkmalgerechten Sanierung des rationalistischen Gebäudes, das 1974 von Gianni Avon entworfen und durch die Mosaikböden des Künstlers Zigaina aufgewertet wurde, wiedereröffnet. Die Anlage, die die historische Thermentradition Grados fortführt, die bis ins späte 19. Jahrhundert zurückreicht – bereits 1892 verfügte die Stadt dank ihrer besonderen klimatischen und natürlichen Gegebenheiten über eine therapeutische Einrichtung –, bietet Fitness-, Spa- und Beautybereiche mit Räumen für Gruppenkurse und Achtsamkeit, eine Sauna, ein salzhaltiges Dampfbad, Erlebnisduschen, einen Eisbrunnen, Ruhezonen, ein beheiztes Outdoor-Whirlpoolbecken, ein Solarium, eine Bar sowie Gesichts- und Körperbehandlungen, darunter eine Kryosauna – die einzige ihrer Art in der gesamten Region Friaul-Julisch Venetien –, sowie Bereiche für Physiotherapie, Inhalationstherapien und Becken für die Balneotherapie. Ergänzt wird der Komplex durch einen zur Strandseite hin gelegenen Garten mit aromatischen und heilenden Pflanzen sowie durch nachhaltige Lösungen wie eine Photovoltaikanlage und umweltfreundliche Technologien.
https://www.gradoit.it/de/terme_marine

DAG - DIGITAL ART GALLERY in GORIZIA
Ebenfalls neu ist der Tunnel Galleria Bombi, der zu einer großen Gallerie wurde. 1.000 Quadratmeter für digitale Kunst, die zu den weltweit bedeutendsten ihrer Art gehört: ein Projekt im Zeichen von Stadterneuerung und kultureller Innovation. Die Galerie für digitale Kunst DAG eröffnet mit DATA TUNNEL, einem Werk des Künstlers, Filmemachers und Designers Refik Anadol, der als Pionier für generative Kunst und Datenästhetik gilt.

Die Galleria Bombi ist ein symbolträchtiger Ort im Herzen der Stadt: Sie wurde zur Zeit der Habsburger erbaut und diente während des Ersten Weltkriegs als Luftschutzbunker. Sie gilt heute als identitätsstiftendes Element des Stadtgefüges von Görz. Heute präsentiert sich die Galleria Bombi als vollständig renovierter Tunnelraum, in dem Metalloberflächen, neue audiovisuelle Anlagen und multimediale Arrangements mit der historischen Struktur in Dialog treten, ohne diese zu verändern. 
Das technologische Herzstück des Projekts ist die immersive LEDwall: Eine gekrümmte, durchgehende und umkehrbare Oberfläche, die Wände und Deckengewölbe auf einer Länge von 100 Metern bedeckt und den Raum in eine in Europa einzigartige multisensorische Umgebung verwandelt
Ein mehr als 300 Meter langer Ausstellungsweg, von denen 100 vollständig mit hochmodernen LEDs verkleidet und so in eine visuelle Umgebung umgewandelt wurden. Das Ergebnis ist ein immersives Erlebnis, das sich über 1.000 Quadratmeter digitale Fläche erstreckt und Kunst und Technologie miteinander verschmelzen lässt. 

GO! 2025 
DAG ist eines der Vermächtnisse, die GO! 2025 (Nova Gorica - Gorizia Kulturhauptstadt Europas 2025) der Stadt hinterlassen hat. Die Veranstaltung, die für ein ganzes Jahr lang mit Kunst, Musik, Kultur, Essen und Wein für jede Menge Leben in Gorizia - und der gesamten Region Friaul-Julisch Venetien - gesorgt und täglich Tausende aus der ganzen Welt in die erste grenzüberschreitende Kulturhauptstadt Europas gelockt hat. 
Die DAG wurde als Ort der Begegnung für neue Sprachformen, immersive Technologien und zeitgenössische künstlerische Arbeitsweisen gegründet. Die Renovierung des Tunnels Galleria Bombi, die hier als eines der symbolträchtigsten Projekte im Zeichen von Stadterneuerung und kultureller Innovation gilt, erweckt einen von der Stadt anerkannten historischen Ort zu neuem Leben und verwandelt ihn in einen Erlebnisraum, in dem Kunst, Daten, Licht und Technologie mit der Architektur des Tunnels in Dialog treten.
Das Soundsystem der DAG ist so konzipiert, dass es ein immersives, hochwertiges Klangerlebnis bietet, das perfekt in die visuelle Infrastruktur integriert ist. Diese sorgfältige Gestaltung trägt dazu bei, die emotionale Wirkung der Projektionen und Kunstinstallationen zu verstärken und eine wahrnehmbare Synergie zwischen Licht, Bild und Ton zu schaffen, die den Tunnel in eine lebendige digitale Landschaft verwandelt. 
Das Projekt DAG - Digital Art Gallery wurde in Zusammenarbeit mit Region Friaul-Julisch Venetien, PromoTurismoFVG, Gemeinde Gorizia, Edr, Erpac FVG, Kulturministerium und MEET - Digital Culture Centre entwickelt. 
https://www.turismofvg.it/it/arte-e-cultura/musei-gorizia-e-collio/dag-d...

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